Deutschland hat einen Rekord bei der Gewinnung von grüner Energie aufgestellt

Windenergieanlagen sind führend bei der Gewinnung grüner Energie. Dank ihnen hat Deutschland 55 Milliarden Kilowattstunden erreicht. Die Energie der Sonne lieferte 21 Milliarden Kilowattstunden. In diesem Fall wurden Solaranlagen auf den Dächern von Privathäusern bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Fast das gleiche – 20 Milliarden Kilowattstunden – brachte die Anlage mit Biomasse in Betrieb. Wasserkraftwerke brachten Deutschland rund 8 Milliarden Kilowattstunden. Diese Daten werden von der deutschen Nachrichtenagentur dpa unter Bezugnahme auf den deutschen Energiekonzern E.on übermittelt.

Ein symbolischer Rekord wurde am 3. Januar dieses Jahres aufgestellt, als der Sturm „Burglind“ in Deutschland tobte. An diesem Tag erzeugte Deutschland insgesamt 1,1 Milliarden Kilowattstunden, was 71,6 Prozent des gesamten Energiebedarfs des Landes ausmachte.

Wachstum von 20 Prozent im Jahr 2017

Anfang dieses Jahres berichtete E.on, dass die Erzeugung von Energie aus alternativen Quellen im Jahr 2017 insgesamt 154 Milliarden Kilowattstunden erreichte. Im Vergleich zu 2016 betrug der Anstieg der grünen Energie etwa 20 Prozent. Ein Grund für dieses Wachstum sind starke Wirbelstürme in den Herbstmonaten und viele sonnige Tage in Süddeutschland im Sommer. Experten zufolge ist diese Abhängigkeit von „grüner Energie“ von den Wetterbedingungen einer der am stärksten gefährdeten Punkte.

Die im Jahr 2017 gewonnene Energie aus erneuerbaren Quellen reichte dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zufolge aus, um 33,1 Prozent des Energiebedarfs des Landes zu decken. Es sei daran erinnert, dass Deutschland diese Zahl bis 2025 auf 40 bis 45 Prozent erhöhen will. Dies ist einer der Schwerpunkte des Bundesprogramms zur Umstellung auf alternative Energiequellen in Deutschland. Außerdem will das Land bis 2022 die Kernenergie vollständig aufgeben und die letzten Kernkraftwerke ausschalten.

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