Volkswagen Sedric: die erste Drohne des Autogiganten

Für seine Kontrolle ist absolut keine Person erforderlich, die gesamte Verwaltung erfolgt mit Hilfe von Befehlen. Besorgnis gab an, dass die erste Drohne den Beginn einer Reihe vollautomatisierter Modelle markiert.

Ein völlig selbstfahrendes Modell mit interessantem futuristischem Design wurde Sedric genannt – aus „Selbstfahrendem Auto“. Der Prototyp war der erste Drohnenkonzern Volkswagen, der das höchste, fünfte, autonome Fahrzeug erhielt. Die Maschine erfordert keinen menschlichen Eingriff. Bei dem neuen Modell wird das OneButton-Konzept verwendet: Die einzige Taste in der Steuerkonsole ist das Anrufen des Fahrzeugs. Die Übermittlung der Anweisungen an Cedric erfolgt über einen speziellen Schlüssel in der Kabine, Sprachbefehle oder über eine mobile Anwendung. Das heißt, es genügt für eine Person, einem Prototyp eine Aufgabe zu erteilen, und sie wird die Kinder selbständig zur Schule bringen, die Waren liefern oder einen Parkplatz finden. Darüber hinaus können die Fahrgäste mit dem Konzeptfahrzeug „kommunizieren“, um beispielsweise die Reisezeit, die Bedingungen an Bord zu erfahren oder das Fahrzeug zum Stoppen aufzufordern.

Der Prototyp ist mit einem 136 PS starken Elektromotor, LIDAR-Sensoren und sieben Kameras ausgestattet. Die Gangreserve der Neuheit beträgt etwa 400 Kilometer. Die Windschutzscheibe des Konzeptfahrzeugs besteht aus einer großen Anzeige organischer LEDs mit der Wirkung von Augmented Reality, die als Unterhaltungssystem verwendet werden kann. Die Sitzformel des Autos 2 + 2 setzt zwei Passagiere in zwei Reihen aufeinander. In Zukunft kann die Drohne den Carsharing-Park von Volkswagen zu einem „Robotertaxi“ aufrüsten – eine umweltfreundliche Alternative zum Personentransport. Die Urheber schließen das Interesse und die privaten Käufer dieses Autos jedoch nicht aus. Es kann ein großer Helfer für Menschen mit Behinderungen und Erwachsene ohne Führerschein sein.

In Genf wurde das Auto von Matthias Müller, Chief Executive Officer des Unternehmens, präsentiert, und Volkswagen Leiter der Abteilung „Digital“, Autopilot-Technologie-Spezialist Johann Jungwirth, stellte das Auto vor. Eine große Gruppe von Ingenieuren, angeführt von Ulrich Eichhorn und Designer Michael Mauer, arbeitete ebenfalls an der Entwicklung der Drohne.

Das Unternehmen stellte fest, dass Volkswagen Sedric ein „Testball“ ist und von Massenproduktion des Autos keine Rede ist. Europas größter Automobilhersteller sagte jedoch, er werde „mehrere Milliarden Euro“ in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und unbemannten Fahrzeugen investieren. Bis 2025 will er mehr als 30 Modelle von Elektroautos herstellen. Matthias Muller stellte den Prototyp der Drohne vor und sagte, Sedric sei der Vorgänger anderer selbstfahrender Autos. Gleichzeitig ist der Prototyp so konzipiert, dass er zur Grundlage jedes Modells werden kann. „Dieses Projekt setzt individuelle Mobilität für alle voraus – sicherer, komfortabler und effizienter“, sagte Müller.

Der Pionier in der Entwicklung unbemannter Fahrzeuge stammt von Google, das seinen Prototyp 2015 vorstellte. Eigene Drohnen entwickeln und führen Unternehmen wie Ford, Toyota, Tesla, Uber Audi, Nissan und andere. Vor zwei Jahren stellte Mercedes-Benz auf der CES in Las Vegas einen Prototyp des autonomen Fahrzeugs F015 Luxury in Motion vor. Im Juli 2014 testete der Konzern den autonomen Lastwagen Future Truck 2025.

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